Bürgervertretung

Bürgermeister:

Rudolf Werwy
Am Kreuzberg 3
54636 Dahlem
Telefon (0 65 62) 13 13
Mobil (01 75) 5 23 08 72

Gemeinderat:

Dieter Göbel, Ralf Otten, Richard Ernzerhof, Patrick Zenzen, Thomas Wolfer-Frost, Simon Göbel

Ende 2012 zählte Dahlem 276 Einwohner.
 

Aktivitäten

In den Jahren 2005 und 2006 wurden die Straßen im gesamten Dahlemer Ortskern erneuert. Vom Gartenfeld über die Himmeroder Straße, den Kirchweg und "Zur Knappmühle" bis hin zum Beginn der Brunnenstraße wurden neue Straßen- und Teerdecken angelegt. Die Wasserleitung und die Abwasserkanäle in der Himmeroder Straße wurden runderneuert. Der gesamte Ort bekam eine neue Straßenbeleuchtung. Viele Anwohner haben im Rahmen der Dorfsanierung ihre Höfe und Grünanlagen an der Hauptstraße neu gestaltet.

2008 und 2009 wurde der Dahlemer Brunnen - der "Bor" - saniert und umgebaut, so dass die Dahlemer am 5. Juli 2009 ein rauschendes Einweihungsfest feiern konnten. Der Brunnen hat Generationen von Dahlemern begleitet und ganz früher haben die Einwohner von Dahlem dort Eimerweise Trinkwasser abgefüllt und mit nach Hause genommen. Später diente der "Bor-Platz" mit dem anliegenden Wald den Dahlemer Kindern oft als Spielstätte.
 

Gemeindezentrum

Die Dahlemer feiern gerne, zum Beispiel lockt die Dahlemer Lambertus-Kirmes am zweiten September-Wochenende immer eine Menge Leute in unser grossräumiges Gemeindehaus, welches darüber hinaus auch für private Feiern offen steht.
 
Nähere Informationen zu Preisen und Terminen erteilt die Gemeindeverwaltung.

Der Dahlemer Jugendraum wurde von den Dahlemer Jugendlichen 1997 ins Leben gerufen und selbst gestaltet.

Den Dahlemer Kids stehen ein in Eigenregie entstandener Abenteuerspielplatz und ein Fußballplatz in der Ortsmitte zur Verfügung.
 

Sport

Die nahegelegene Freizeitanlage des Sportvereins DJK Eintracht DIST bietet einen Jugendzeltplatz, ein Vereinslokal mit Übernachtungsmöglichkeit, eine Veranstaltungsbühne, einen Trimmpfad, Tennis- und Fussballplätze.

Dahlem verfügt neben Angelgewässern über ein ausgebautes Wanderwegenetz und liegt in der Nähe des idyllischen ausgebauten Kylltalradweges Kyllburg-Trier.
 

Scheefsunndisch

Ein alter Brauch, den es ausser in der Westeifel nur noch in den schweizer Bergtälern und in unserem Nachbarland Luxemburg gibt, zeichnet den ersten Fastensonntag im Jahr aus: Das "Hüttenbrennen" oder die "Scheefstang". Mit ihrem Anzünden verbrennt man nach heidnischem Glauben den Winter. In den Aufzeichnungen von Bernhard Lemling gibt es folgenden Erklärungsansatz: "Eine andere Deutung, als dass wir dieses Feuer von unseren heidnischen Vorfahren übernommen haben, das von der Kirche gebilligt wurde und symbolisch den Winter darstellen sollte, gab mir ein pensionierter Lehrer des Ortes Echternach, der sich mit der Herkunft der Eifeler Bräuche beschäftigte. [...] St. Willibrord brachte bekanntlich von Echternach den christlichen Glauben auch in unsere Bitburger Gegend. Die heidnische Lehre zerfiel und an ihre Stelle trat die Lehre vom Kreuz. Unsere Vorfahren sollen nun von da ab das weithin sichtbare Kreuz (anstelle der früheren Stange) als Siegeszeichen alljährlich abgebrannt haben, so wie es sich also bis zum heutigen Tag erhalten hat."

Die Schefstange ist ein uraltes Brachtum, an denen es in der heutigen Zeit des Tempos, des Fortschritts und der Technik mangelt. Deshalb lassen wir die "Höhenfeuer" oder "Hüttefeuer" am "Scheefsonntag" ins Land hinein leuten und weithin verkünden, das noch nicht alles Brauchtum untergegangen ist. Traditionsgemäß wird dabei von den anwesenden und meist angetrunkenen Helfern "Großer Gott wir loben Dich" und "Fest soll mein Taufbund immer stehen" gesungen, was bei den Einwohnern des Dorfes, die von ihren Häusern aus dem Schauspiel zusehen, meist für amüsantes Gelächter sorgt. Danach gehts ins Gemeindehaus, wo die zuletzt verheiratete Frau des Dorfes Eierpfannkuchen für die hungrigen Schefjungen serviert. Diese werden aus Eiern gebacken, die von der gesamten Dorfbevölkerung gespendet werden. Für die anderen Bürger wird an diesem Tag meterweise Brennholz versteigert. In alten Zeiten waren es die bereits im Erwerbsleben stehenden Junggesellen eines Dorfes, die mit dem Verbrennen des strohumwickelten Kreuzes am "Scheefsonntag" den Frühling einleuteten. Heute sind vom Schüler bis zum Familienvater alle jungen Männer dabei.

Für die Dahlemer Schefjungen

Text: Michael Ernzerhof und Sandra Roth
Photos: Hildegard Ernzerhof
 

Firmgruppe Dahlem 2003

Hintere Reihe von links nach rechts: Manuel Zenzen, Ilona Hau, Luisa Laurinat, Kristin Kraus, Anna Kraus, Jens Ernzerhof. Vordere Reihe von links nach rechts: Hildegard Ernzerhof, Daniel Göbel, Patrik Boden, Manuel Hau, Alexander Duny, Philipp Marx, Doris Kraus

Am 21. Juni 2003 wurden 72 Jugendliche aus den Pfarrgemeinden Idenheim und Sülm gefirmt. Zwölf Dahlemer Jugendliche haben in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Idenheim durch den Weihbischof Alfred Kleinermeilert das Sakrament der Firmung erhalten.

Vorbereitung
Diakon Klaus Otten hat in zahlreichen Treffen mit den Katecheten aus Röhl, Sülm, Idenheim, Trimport und Dahlem die Gruppenstunden geplant.

Während eines Gottesdienstes im März wurden alle Firmlinge schliesslich der Pfarrgemeinde vorgestellt. Im Anschluß durfte jeder Gottesdienstteilnehmer eine Firmpatenschaft übernehmen. Es wurden Zettel verteilt, auf denen jeweils ein Gebet und der Name eines Firmlings stand. Die Firmpaten sollten im Stillen und ohne das der Jugendliche etwas davon wusste für seinen Schützling beten.

Die Firmvorbereitung dauerte 4 Monate, darin waren, speziell für die Dahlemer Firmlinge, enthalten:
- 12 Gruppenstunden, abwechselnd bei Doris Kraus und Hildegard Ernzerhof
- Gestaltung von Wortgottesdiensten und Jugendkreuzweg
- Jesusfilm in Idenheim anschauen
- Taize-Gebet im Trierer Dom
- Beichtgespräch in der Dahlemer Kirche
- Spielenachmittag mit den Dahlemer Senioren: Zum Seniorennachmittag am 26. März luden unsere Dahlemer Firmlinge die Senioren zu einem Spielnachmittag ein. Für Jung und Alt war es eine neue Erfahrung, wobei das Spielangebot gerne angenommen wurde.

Projekttag im Jugendhilfezentrum Don Bosco Helenenberg
Am 14. April verbrachten die Dahlemer Firmlinge einige Stunden im Jugendhilfezentrum Don Bosco Helenenberg. Pater Aloys Hülskamp übernahm die Führung, sodass die Zeit schnell verging. Zum Schluss durfte jeder in der Förderwerkstatt unter Leitung von Josef Ernzerhof eine Kleinigkeit schreinern. Dieses konnte jeder als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Als Katecheten möchten wir uns bei unseren Dahlemer Firmlingen für das Vertrauen und das Miteinander in unserer Gruppe bedanken. Wir wünschen Euch Gottes Segen und alles Gute für Euere Zukunft.

Doris Kraus und Hildegard Ernzerhof
 

Weiberfastnacht

Zu den Traditionen unseres Ortes gehört die alljährliche Weiberfastnachtstour. Ob jung oder alt, jeder ist herzlich willkommen. Die Dahlemer Obermöhne Maria Metzdorf hatte im Februar 2004 wie jedes Jahr alle Dahlemer Frauen zur Weiberfastnacht aufgerufen. 27 Frauen waren dem Aufruf gefolgt. Mit guter Laune gingen die verkleideten Frauen von Haus zu Haus. Leider konnten sie nicht alle Häuser erreichen, doch werden sie auch diese im nächsten Jahr wieder besuchen. Zu Sekt und Schnittchen, Kaffee und Kuchen trafen sie sich dann im Gemeindehaus um in fröhlicher Runde zu feiern. Abends kamen die Männer dazu, um in lockerer Stimmung die Dorfgemeinschaft aufleben zu lassen.
(Foto: Peter Kraus)
 

 
 
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