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Bürgervertretung
Anfang 2004 zählte Dahlem 260 Einwohner. In den Jahren 2005 und 2006 wurden die Straßen im gesamten Dahlemer Ortskern erneuert. Vom Gartenfeld über die Himmeroder Straße, den Kirchweg und "Zur Knappmühle" bis hin zum Beginn der Brunnenstraße wurden neue Straßen- und Teerdecken angelegt. Die Wasserleitung und die Abwasserkanäle in der Himmeroder Straße wurden runderneuert. Der gesamte Ort bekam eine neue Straßenbeleuchtung. Viele Anwohner haben im Rahmen der Dorfsanierung ihre Höfe und Grünanlagen an der Hauptstraße neu gestaltet.
Die Dahlemer feiern gerne, zum Beispiel lockt die Dahlemer Lambertus-Kirmes am zweiten September-Wochenende immer eine Menge Leute in unser grossräumiges Gemeindehaus, welches darüber hinaus auch für private Feiern offen steht. Den Dahlemer Kids stehen ein in Eigenregie entstandener Abenteuerspielplatz und ein Fußballplatz in der Ortsmitte zur Verfügung. . Dahlem verfügt neben Angelgewässern über ein ausgebautes Wanderwegenetz und liegt in der Nähe des idyllischen ausgebauten Kylltalradweges Kyllburg-Trier. .. . "Scheefsunndisch" Ein alter Brauch, den es ausser in der Westeifel nur noch in den schweizer Bergtälern und in unserem Nachbarland Luxemburg gibt, zeichnet den ersten Fastensonntag im Jahr aus: Das "Hüttenbrennen" oder die "Scheefstang". Mit ihrem Anzünden verbrennt man nach heidnischem Glauben den Winter. In den Aufzeichnungen von Bernhard Lemling gibt es folgenden Erklärungsansatz: "Eine andere Deutung, als dass wir dieses Feuer von unseren heidnischen Vorfahren übernommen haben, das von der Kirche gebilligt wurde und symbolisch den Winter darstellen sollte, gab mir ein pensionierter Lehrer des Ortes Echternach, der sich mit der Herkunft der Eifeler Bräuche beschäftigte. [...] St. Willibrord brachte bekanntlich von Echternach den christlichen Glauben auch in unsere Bitburger Gegend. Die heidnische Lehre zerfiel und an ihre Stelle trat die Lehre vom Kreuz. Unsere Vorfahren sollen nun von da ab das weithin sichtbare Kreuz (anstelle der früheren Stange) als Siegeszeichen alljährlich abgebrannt haben, so wie es sich also bis zum heutigen Tag erhalten hat."
Für die Dahlemer Schefjungen
Text: Michael Ernzerhof und Sandra Roth . .
Firmgruppe Dahlem 2003
Hintere Reihe von links nach rechts: Manuel Zenzen, Ilona Hau, Luisa Laurinat, Kristin Kraus, Anna Kraus, Jens Ernzerhof. Vordere Reihe von links nach rechts: Hildegard Ernzerhof, Daniel Göbel, Patrik Boden, Manuel Hau, Alexander Duny, Philipp Marx, Doris Kraus Am 21. Juni 2003 wurden 72 Jugendliche aus den Pfarrgemeinden Idenheim und Sülm gefirmt. Zwölf Dahlemer Jugendliche haben in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Idenheim durch den Weihbischof Alfred Kleinermeilert das Sakrament der Firmung erhalten.
Vorbereitung Während eines Gottesdienstes im März wurden alle Firmlinge schliesslich der Pfarrgemeinde vorgestellt. Im Anschluß durfte jeder Gottesdienstteilnehmer eine Firmpatenschaft übernehmen. Es wurden Zettel verteilt, auf denen jeweils ein Gebet und der Name eines Firmlings stand. Die Firmpaten sollten im Stillen und ohne das der Jugendliche etwas davon wusste für seinen Schützling beten.
Die Firmvorbereitung dauerte 4 Monate, darin waren, speziell für die Dahlemer Firmlinge, enthalten:
Projekttag im Jugendhilfezentrum Don Bosco Helenenberg Als Katecheten möchten wir uns bei unseren Dahlemer Firmlingen für das Vertrauen und das Miteinander in unserer Gruppe bedanken. Wir wünschen Euch Gottes Segen und alles Gute für Euere Zukunft. Doris Kraus und Hildegard Ernzerhof .. .
"Weiberfastnacht"
Zu den Traditionen unseres Ortes gehört die alljährliche Weiberfastnachtstour. Ob jung oder alt, jeder ist herzlich willkommen. Die Dahlemer Obermöhne Maria Metzdorf hatte im Februar 2004 wie jedes Jahr alle Dahlemer Frauen zur Weiberfastnacht aufgerufen. 27 Frauen waren dem Aufruf gefolgt. Mit guter Laune gingen die verkleideten Frauen von Haus zu Haus. Leider konnten sie nicht alle Häuser erreichen, doch werden sie auch diese im nächsten Jahr wieder besuchen. Zu Sekt und Schnittchen, Kaffee und Kuchen trafen sie sich dann im Gemeindehaus um in fröhlicher Runde zu feiern. Abends kamen die Männer dazu, um in lockerer Stimmung die Dorfgemeinschaft aufleben zu lassen. . .
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